07 MÄRZ 01 DIE HAMMERWERFER-SCHWUNGMETHODE



Ich habe entschieden. Die einfachste Art eines seiner Extremitäten dauerhaft loszuwerden, ist viel Schwung. Hat man den, muss man dann - wie beim Hammerwurf - nämlich einfach nur noch loslassen. Und das funktioniert, wenn der Arm sowieso nur noch am seidenen Faden hängt. Meinetwegen durch konzentriertes und ausgiebiges Schütteln und Knicken an einer Stelle. Der hier vorhandene Organismus spielt sich durch kalkulierte Fehlbeanspruchung kaputt.
Fotografisch wird die Szene perspektivisch von weit unten umgesetzt, das Stativ ist liegend am Boden fixiert, um die Labilität der Schlingerbewegung zu unterstreichen.

Der freigeschüttelte Ast stammt von einem fremden Baum, ist länger und somit deutlicher zu erkennen. Er musste mit einer schanierartigen Konstruktion an den Baum gesetzt werden, um sich auf und ab bewegen zu können.
Die freischwebende Aufhängung über Blumendraht ist auf den Einzelfotos des Trickfilms zu erkennen. Im günstigsten Fall könnte man ihn für Lametta halten, im Erkennungsfall vielleicht als endzeit-spektakel-zusammengeflickt und somit als Stilmittel werten.

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